Ausschnitt aus dem Artikel von Jelena-Katherina Sander am 14. Oktober 2011 im Osterholzer Kreisblatt:

Zwei Chöre, ein Duo - und ein begeistertes Publikum

"Ladylike", "Just Friends" und "Wir Beide" boten im Rathaussaal der Kreisstadt ein abwechslungsreiches und stimmungsvolles Jahreskonzert

                                               Foto:Jelena Katherina Sander

Osterholz-Scharmbeck. Wenn rund 75 SängerInnen und Sänger von zwei Chören und einem Duo zu ihrem Jahreskonzert ins Rathaus von Osterholz-Scharmbeck laden, erlebt das Publikum geballte Sangesfreude pur. Der Frauenpopchor "Ladylike" aus Ritterhude, der gemischte Bremer Jazzchor "Just Friends" sowie das Singer/Songwriter-Paar "Wir beide" überzeugten die rund 200 Zuhörer im ausverkauften Ratssaal mit einem abwechslungsreichen Repertoire aus eingängigen Popsongs, Jazzklassikern und tiefgründig-humorvollen Eigenkompositionen.

"Das nächste Konzert findet dann wohl im Weserstadion statt", scherzte Moderator Thomas Kutz angesichts der großen Resonanz bei seiner Begrüßung. Er führte durch den Abend, den die rund 40 Ladies vom Frauenpopchor "Ladylike" unter das Motto "Viva la vida" gestellt haben.

Passend dazu brachten die Sängerinnen unter der Leitung von Angela Petermann vor allem Gute-Laune-Titel mit Mitklatsch-Garantie zu Gehör. Unterstützt wurde der Chor von Ulrike Lippe am Piano, Niklas Wendt am Bass und dem 15-jährigen "Beatboxer" Jan Henning Lange. Seine nach Hip-Hop-Art mit dem Mund erzeugten Percussionsrhythmen ließen das Publikum vor Begeisterung jubeln.

Mit dem Eröffnungslied "You'll never walk alone" aus dem Musical Carousel begrüßte der Chor sein Publikum. Zunächst von der Empore aus, dann durch den Saal gehend und einzelne Gäste per Handschlag begrüßend.

Gleich nach dieser formvollendeten Einleitung ließen es die Damen dann so richtig krachen: Zu Bon Jovis "Living on a prayer" schleuderten sie knallrote Lederjacken durch die Luft. Auch das anschließende "Don't stop me now" von Queen kam eher rockig-wild als damenhaft daher. Der Stilwechsel der Lieder, die mal mehrstimmig vom ganzen Chor, mal in Kleingruppen oder als Solo gesungen wurden, machte den Auftritt von "Ladylike" ebenso spannend wie kurzweilig.

Dies umso mehr, als dass das elegant-schwarze Bühnenoutfit mit jeweils zum Song passenden Accessoires aufgepeppt und von einer frechen Choreografie begleitet wurde. Lange weiße Ballhandschuhe durften bei "Kiss from a rose" ebenso wenig fehlen wie der obligatorische schwarze Hut beim Michael-Jackson-Medley. Eine langsame Kaffeehaus-Version von Antonio Carlos Jobins Brasilklassiker "The girl from Ipanema" begleiteten die Sängerinnen mit angedeuteten Samba-Tanzschritten.

Bei "Eleanor Rigby" von den Beatles bewies der Chor "Ladylike", dass er auch die leisen Töne beherrscht; und die im Original vorkommenden hohen Kiekser milderten die Damen bei Cindy Laupers "Girls just wanna have fun" gekonnt ab.....

...sorgten dann noch einmal die Damen von "Ladylike" für Stimmung: Mit Abbas "Dancing Queen" und Grönemeyers "Mambo" brachten sie das Publikum in Partylaune, um sich dann nach gut zweieinhalb Stunden mit "Ich geh in Flammen auf" von Rosenstolz zu verabschieden.


 

Auftritt am 22.01.2011 beim Neujahrsempfang der Gleichstellungsstelle des Landkreis Osterholz-Scharmbeck.
Als Anerkennung für den Auftritt überreichte uns Landrat Herr Dr. Mielke einen Chorsatz roter Handschuhe.  

 

 

Foto : Monika Fricke

 

 

 

Musikalischer Genuss hoch drei in der Agora


Chöre „Keep on Smiling“, „Ladylike“ und „Just Friends“ begeistern.

 

 

Sorgten für Stimmung in der Agora: Der Popchor „Ladylike“ aus Ritterhude überzeugte das Publikum mit einem schwung-vollen Auftritt. 


 

BILD: Christopher Deeken

 

 

Ladylike auf Weihnachten und Silvester eingesungen
von Ilse Okken

 

 

 

 

Ihlpohl. Umrahmtvon einem Dutzend Tannenbäumen gab der Frauenpopchor Ladylike in der vollbesetzten Aula der Grundschule Ihlpohl ein umjubeltes Benefiz-Weihnachtskonzert. Unterstützt wurden die 35 eleganten Damen, die im "kleinen Schwarzen" und mit langen weißen Handschuhen auftraten, von der Pianistin Evi Deelwater und Jan-Henning Lange am Bass. Kleine Sterne und Kugeln vom Weihnachtsbaum schmückten dezent Ohren und Dekoltee der Sängerinnen, auch einige rote Mützen waren zu sehen.
Der erst vor eineinhalb Jahren gegründete Chor feierte damit eine Premiere. Zumersten Mal präsentierten die von Chorleiterin Angela Petermann mit viel Engagement dirigierten "Ladies" ihr Repertoire in dem Raum, der ihnen sonst als Übungsraum dient. Mit intensiven Proben, auch im"Trainingslager" in Bad Zwischenahn, hatten die Damen sich auf diesen Auftritt vorbereitet, wie Moderator Thomas Kutz verriet.
Ein dreistimmiges Medley von den Supremes stand am Anfang des Auftrittes. Hits von Queen (Don´t stop me now), den Bangles (Eternal flame) und Seal (Kiss froma rose) komplettierten den Block Liebeslieder. Nachdem das Lampenfieber überwunden war, bekam der Auftritt deutlich mehr Pep. Neben dem singenden Gesang, trug die ebenfalls von Angela Petermann verantwortete Choreografie wesentlich dazu bei. Ganz ladylike mit ausdrucksvollen Gesten der weiß behandschuhten Arme, mit langstieligen Rosen oder Puderquasten verwiesen die Damen symbolhaft auf den Inhalt ihrer Songs.
Das bevorstehende Weihnachtsfest und die Silvesternacht bestimmten den zweitenTeil des Programms. Den Anfang machte Evi Deelwater mit einem Solo am Piano: "Have yourself a merry little christmas" von Judy Garland. Das Sopransolo Sandra Feuerborns in "You are the new day" (King Singers) war ein weiteres Highlight. Die vierstimmig gospelig swingende Version des Weihnachtsklassikers "Oh Du fröhliche" sang auch das Publikum mit. Eine vierstimmige A-capella-Kleingruppe überraschte die Zuhörer mit dem Song "Engel" von der Gruppe Rammstein. "Celebration" (cool and the gang) hieß die Zugabe. In Feierlaune packte der Chor die Luftschlangen aus und leitete über zum "Atfer Glow". Bei einem Glas Sekt konnten die Gäste gemeinsam mit Chor und Solisten das gelungene Konzert nachklingen lassen.


 


400 Besucher beim 13. Pop-und Jazzchorfestival

 

 

 

Tolle Stimmung beim 13. Bremer Pop-und Jazzchorfestival im Kulturzentrum Schlachthof. In schwarzer Abendgarderobe und mit ellenbogenlangen weißen Handschuhen betraten als erste die 40 Mitglieder des Frauenpopchores "Ladylike" aus Ritterhude unter der Leitung von Angela Petermann die Bühne. Für den 2008 gegründeten Laienchor der erste Auftritt - doch das Lampenfieber war schnell verflogen und der Funke sprang spätestens mit dem Supremes-Klassiker "Stop in the name of love" auf die rund 400 Besucher über. ...... 

Quelle: Weser-Kurier, Stadtteilkurier, 23.04.2009 

Foto: Roland Scheitz